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AKTUELLES IM ZUSAMMENHANG MIT DER KREISGEMEINSCHAFT BRAUNSBERG (OSTPREUSSEN) Am 18. März 2012, kurz vor seinem 85.
Geburtstag, ist unser langjähriger Kreisvertreter und
Ehrenvorsitzender Einen ausführlichen Nachruf und einen Bericht von der Beisetzung finden Sie HIER!
*** Etwas
Neues! Kreisgemeinschaftsfahrt 2012 – 9. Begegnungstreffen ES SIND NOCH PLÄTZE FREI - WIR KÖNNEN AUCH NOCH EINEN GRÖSSEREN BUS NEHMEN!
So 24.06.12: Abfahrt der Busse in St. Augustin, Bonn, Köln, Dortmund, Hannover(Zubringerdienst von Rodewald, 9.00 Uhr und Hannover 10.00 Uhr zur Autobahn) Zwischenübernachtung im Großraum Posen Mo. 25.06.: Weiterfahrt über Thorn (Altstadtrundgang), Marienburg (Fotopause) und Elbing nach Frauenburg oder Braunsberg für 6 Übernachtungen. In Braunsberg stehen im Hotel Kristal 16 Doppelzimmer und 1 Einzelzimmer zur Verfügung. Weitere Zimmer im Hotel Kopernik in Frauenburg. Di. 26.06.: Fahrt durch den Kreis Braunsberg: Heinrichsdorf, Bludau, Tiedmannsdorf, Pettelkau. Mi. 27.06.: Schifffahrt über das Frische Haff nach Kahlberg auf die Frische Nehrung. Nach einem Aufenthalt Rückfahrt mit dem Schiff. Do. 28.06.: Tag zur freien Verfügung. Fr. 29. 06.: Besuch von Mohrungen. Anschließend Fahrt nach Buchwalde. Von hier beginnt um ca. 13.00 Uhr die 4 ½ stündige Schifffahrt über die 5 Schiefen Ebenen (Rollberge) und durch den Drauensee bis nach Elbing. Sa. 30.06.: Besuch bzw. Teilnahme am Stadtfest in Braunsberg. So. 01.07.: Abfahrt von Braunsberg und Frauenburg über Elbing nach Danzig, Zoppot und Oliva zur Stadtbesichtigung (ohne Eintrittsgelder). Anschließend Weiterfahrt zur Übernachtung in einem Hotel auf der Strecke nach Leba. Mo. 02.07.: Weiterfahrt nach Leba zum Besuch der Lontzke Düne. Anschließend Rückfahrt über Stolp und Köslin zu letzten Übernachtung dieser Reise in Stettin. Di. 03. 07.: Rückfahrt entlang der gleichen Haltestellen wie auf der Hinreise. Kleine Programmänderungen vorbehalten! Reisekosten p.p. Im Doppelzimmer ab 40 Personen € 780,00, ab 30 Personen € 860,00, EZ-Zuschlag für die ganze Reise € 140,00 Im Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten:
Nicht im Reisepreis enthalten sind weitere Eintrittsgelder. Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Eingangs berücksichtigt. Ihre Anmeldung bitte bei Reise-Service BUSCHE, Alte Celler Heer-Str. 2, 31637 Rodewald, Tel. 05074 / 92 49 10. Selbst wenn es normalerweise keine Grenzkontrollen mehr gibt, so sollten Sie dennoch Ihren Ausweis oder Ihren Reisepass für alle Fälle dabei haben! *** Das jährliche Kreistreffen im Münster wird diesmal (weil der September 2012 fünf Wochenenden hat) am vierten Wochenende im September sein, also am 22. und 23. September 2012 - in der Johanniterakademie. Wir bitten die Braunsberger, den Termin vorzumerken!
*** Hinweis
auf das Buch: *** Das letzte Jahreshaupttreffen der Kreisgemeinschaft war vom 24. – 25.September 2011 wieder in der Johanniter – Akademie in Münster Hier ein kurzer Bericht: Das Treffen begann mit der Mitgliederversammlung der Kreisgemeinschaft am Samstag um 15.00 Uhr mit dem Rechenschaftsbericht des Kreisvertreters. Zum Gottesdienst am Sonntag um 8.30 Uhr waren wir wieder Gäste der nahen Heilig-Geist-Gemeinde und Gäste der katholischen Gemeinde waren auch wieder die evangelischen Braunsberger. Den Gottesdienst hielt wieder - wie auch in den vergangenen Jahren - Konsistorialrat Dr. Klaus Fischer. In seiner Predigt ging er von Evangelium von den zwei Söhnen aus, von denen der eine nach seinem „Nein“, im Weinberg zu arbeiten, schließlich doch hinging und die Arbeit machte. Ja, waren nicht auch wir zunächst solche „Neinsager“, die nach Flucht und Vertreibung nichts mit den heutigen Bewohnern zu tun haben wollten? Doch irgendwann kam dann die Vergangenheit in anderer Weise hervor – und wir haben dann doch den Frieden geschlossen mit unseren Nachfolgern in der Heimat. Bei der Festlichen Stunde um 10.30 Uhr in einem Saal der Johanniter-Akademie – es waren etwa 60 Landsleute und Freunde gekommen – konnte der Kreisvertreter Herrn Bürgermeister Frau Welke in Vertretung des Oberbürgermeisters Makus Lewe, Frau Rietkötter als Vertreterin der Stadt Münster, die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen Münster, Frau Roswitha Möller, Herrn Plehn von der Kreisgemeinschaft der Rößeler und natürlich auch den Festredner Herrn Monkowski begrüßen, der auch der Kreisvertreter Allenstein-Land ist, begrüßen. In den Begrüßungsworten sagte Frau Welke, dass die Erinnerung an die Heimat einfach lebenswichtig sei, die Heimat gibt nun einmal Identität und Unverwechselbarkeit. Und unsere Aufgabe ist immer noch, auf vergangenes Unrecht aufmerksam zu machen und von daher die Motivation für eine bessere Zukunft zu erhalten. In diesem Sinn bedauerte Frau Möller, dass wir nun einmal nichts an der Geschichte ändern können, so wie sie nun einmal geschehen ist, doch immerhin können wir die Wahrheit sagen. Im Festvortrag erzählte Herbert Monkowski von seiner Aktion, die Schlacht bei Tannenberg 1410 zwischen dem deutschen Orden und einem polnisch-litauischen Heer endlich einmal - nach 500 Jahren - aufzuarbeiten. Es gelang ihm, dazu den Hochmeister Dr. Bruno Platter des Deutschen Ordens, dessen Sitz heute in Wien ist, nach Allenstein einzuladen. Und es ging auch diesmal alles friedlich aus! Sie werden den spannenden und fundierten Vortrag im nächsten Heimatbrief finden. Wie immer stiftete unsere Patenstadt Münster die Blumen und die Musik – diesmal wenigstens „einen Klavierspieler“. Das Treffen im kommenden Jahr wird wieder am vierten Wochenende im September sein, also am 22. und 23. September 2012, und zwar wieder in der Johanniter-Akademie Münster.
Begrüßungsworte der Vorsitzenden des BdV, Münster, Frau Roswitha Möller
Sehr geehrte Festgäste..., liebe Kreisgemeinschaft...! Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Einladung, heute am Tag der Heimat zu Ihnen sprechen zu dürfen und erinnere mich gerne an die zahlreichen Veranstaltungen, die ich schon bei Ihnen war. „Wahrheit und Dialog – Schlüssel zur Verständigung“ Ich möchte einmal mit meinem eigenen Erleben anfangen. Ein Freund von mir, geboren in der Grafschaft Glatz in Schlesien, fasste in diesem Jahr (Anm.: 2011) einen denkwürdigen Entschluss. Sein Vater hatte vor einigen Jahren gesagt: „Wenn Schlesien wieder frei werden sollte, dann gehe ich zu Fuß nach Hause“. Sein Vater hat es nicht erlebt und wir haben es auch nicht erlebt. Aber mein Freund hat es als das Vermächtnis seines Vaters genommen und wollte den Wunsch seiner Vaters erfüllen und zu Fuß in seine Heimat gehen. Er traf natürlich auf Unglauben und Belustigung seiner Umwelt. Wie kann man so einen „verrückten“ Gedanken auch nur denken? Nun gut: er hat es wahr gemacht. Er ist am 14. Juli in seinem Wohnort in Beckum losgelaufen und am 31. August in Bad Altheide in der Grafschaft Glatz angekommen. Diese Leistung körperlicher Art hat allen, die davon hörten, großen Respekt abgerungen. Warum ich Ihnen diese Geschichte erzähle. Es hat mich beeindruckt und erfüllt mich mit großem Respekt, wie ein Mensch, der mit fünf Jahren seine Heimat verlassen musste und kaum noch Erinnerungen an sein Heimatdorf hat, so viel Heimatliebe und Elternliebe entwickeln kann, dass er den Mut und die Kraft aufbringt, in 8 Wochen 800 km zu laufen, um seinem Vater praktisch den letzten Willen zu erfüllen. Auf seinem Weg konnte er viele Gespräche führen, Gespräche auch mit Menschen, die heute in seiner Heimat und auch in unserer Heimat leben und die genau wissen, dass vor dem Krieg Deutsche dort gelebt hatten in ihren Häusern und auf ihrem Grund und Boden. Polen, mit denen er gesprochen hatte, war das durchaus klar und bis auf ganz wenige Ausnahmen wurde das auch nicht geleugnet. „Wahrheit und Dialog – Schlüssel zur Verständigung“, das hat mein Freund erlebt! Zur Wahrheit gehören immer zwei: erst durch die gegenseitige Wahrnehmung und den Dialog kann man zum anderen vordringen und sein Gegenüber so sehen, wie er wirklich ist. So hat mein Freund erlebt, dass ein Pole sein Haus auf dem Grundstück seines Vaters gebaut hat. Wie kann er darauf reagieren? So wie das Staatsrecht derzeit aussieht, hat er weder vor deutschen noch vor polnischen noch vor internationalen Gerichten eine Chance, sein Eigentum einzuklagen. Er hat für sich entschieden: Es möge so bleiben, wie es ist. Im friedlichen freundlichen Austausch erzählt er die Geschichte seiner Familie und hört die Lebensgeschichte seiner Gegenübers. Beide können an der derzeitigen Situation nichts ändern aber – sie können sich die Wahrheit sagen. In diesem Jahr jährt sich zum 20. Mal der Deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag. Mit dem Abschluss des „Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen“ am 17. Juni 1991 wurde die Erwartung verbunden, auf der Grundlage von Offenheit und Ehrlichkeit im Dialog zu einer weitgehenden Annäherung und Lösung noch bestehender Probleme zu gelangen. Heute sind Deutschland und Polen längst Partner in der Europäischen Union. Die politischen Kontakte zwischen den beiden Staaten gestalten sich sehr eng und sind – trotz gelegentlicher Verstimmungen – in der Regel konstruktiv. Ist die Absicht des Vertrages von 1991 rundum verwirklicht worden oder gibt es noch offenen Punkte oder Probleme, etwa hinsichtlich der deutschen Volksgruppe in Polen und der Pflege der deutschen Kulturgüter? Als ich im Mai anlässlich eines Paten- und Partnerschaftstreffens zwischen ungarischen, tschechischen und deutschen Gemeinden in dem oberschlesischen Ort Kreuzenort, Kreis Ratibor war, traf ich auf den deutschen Konsul Peter Eck, der mir etwas zur Arbeit des deutschen Konsulats für die Deutschen in Polen berichten konnte. Die Aufgabe des deutschen Konsulats in Oppeln ist z. B. die Förderung und Unterstützung der deutschen Minderheit, z. B. was Kultur- und Bildungsprojekte angeht, das waren in diesem Jahr 446 000 €, die hauptsächlich in Projekte zur Förderung der deutschen Sprache gehen. Eine weitere Erfahrung, was das Erlernen der deutschen Sprache anbelangt, habe ich gemacht. Als ich nämlich am 31. August mit meinem Wanderfreund in Schlesien in der Grafschaft Glatz ankam, tagten dort in Bad Altheide gerade an drei Tagen polnische Senioren, finanziert mit Geldern der EU. U. a. wurde über ein sinnreiches und erfülltes Leben im Alter referiert und mit tätigen Bespielen unterstützt. Als wir zwei deutschen Rentner mit unseren Rucksäcken auftauchten, wurde gleich der Sport als sinnvolle Altersbeschäftigung mit einbezogen und wir wurden gefragt, womit sich denn die deutschen Senioren in ihrem Alter beschäftigen. Mit Interesse hörte ich dann, dass u. a. den polnischen Senioren Deutsch-Kurse, gefördert mit EU-Mitteln, angeboten werden. Ich weiß nichts von gleichen oder ähnlichen Projekten in Deutschland. Worauf man in diesem Jahr auch unbedingt eingehen muss, ist die 50jährige Geschichte des Mauerbaus. Als wir durch Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen wanderten, hatten wir reichlich Gelegenheit, mit den Menschen zu sprechen, wie sie dieses weltgeschichtliche Ereignis erlebt hatten. Die Abriegelung West-Berlins und die verstärkte Befestigung der innnerdeutschen Grenze am 13. August 1961 waren für alle Deutschen eine Zäsur in der Nachkriegsgeschichte. Es scheint immer noch nicht geklärt, ob die Initiative hierzu von Moskau oder Ost-Berlin ausging. Das müssen Historiker und Archivare klären. Für die vielen Mauer-Toten bleibt es sich gleich, auf wessen Verantwortung ihr Tod bei ungezählten Fluchtversuchen ging. Im Grunde war jede gelungene oder zu oft gescheiterte Flucht ein Bekenntnis zur deutschen Einheit und vor allem zu einem in Freiheit geeinten Deutschland. Wenn es immer noch manche Personen gibt – vor allem Vertreter einer Partei, die in etliche Landtagen und einigen Regierungen mitwirkt –, die das relativieren und im Nachhinein zu einer souveränen „Grenzsicherungsmaßnahme“ umzudeuten versuchen, ist das besorgniserregend. Auch der Umgang mit Flucht und Vertreibung scheint, je weiter die Ereignisse zurückliegen, mehr und mehr in Vergessenheit zu gelangen. Ich kann dazu aus meiner eigenen Erfahrung als Lehrerin berichten, dass sich bei uns die Geschichtsberichte schwerpunktmäßig auf die Hitler- und Kriegszeit beschränkten und die Folgen für die Menschen im Osten des Reiches stiefmütterlich behandelt wurden. Allerdings muss man zugestehen, dass in den letzten Jahren Spielfilme im Fernsehen die Nachkriegsgeschichte und besonders das Schicksal der Ostvertriebenen plastisch und weitgehend realistisch darstellen. Auch die Kulturfilme über Ostpreußen und Pommern z. B. können den Menschen im Westen die Schönheit und den Reichtum und die kulturelle Vielfalt deutlich machen, die wir alle verloren haben. Es ist ein Verlust, der die Deutschen traumatisiert hat, der natürlich besonders die Vertriebenen betrifft und – ich möchte behaupten – fast schlimmer noch: All diejenigen, die die Mitschuld am Krieg und dessen Folgen leugnen und das Leid der Heimatvertriebenen mitleidlos und mit Häme betrachten. Denn so ein Verhalten ist nicht natürlich und gesund – das ist krank! Ich bin sehr froh, dass ich Ihnen in diesem Zusammenhang das Buch des Herausgebers Prof. Dr. Paul Leidinger vorstellen kann, das in diesen Tagen herausgekommen ist: „Deutsche Ostflüchtlinge und Ostvertriebene in Westfalen und Lippe nach 1945“. Einen weiteren Autor aus dem Kreis Warendorf möchte ich nicht vergessen: Eduard Füller mit seinem Buch „Kriegsheimat“. Und nicht zuletzt möchte ich noch meinen väterlichen Freund Wilhelm Reiberg erwähnen, der es – zusammen mit seinem Bruder – in Ahlen geschafft hat, der Flüchtlingsfrau ein Denkmal zu setzen. Wilhelm Reiberg steht für viele andere, Einheimische und Vertriebene, die diese Seite deutschen Schicksals nicht vergessen haben und sich in tätiger Liebe für sie einsetzen. Einsetzen für die deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge tut sich natürlich die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach. Ich erinnere an die Aufgaben des Zentrums gegen Vertreibungen, das schon im Jahr 2000 auf den Weg gebracht wurde, das u. a. verschiedene gut besuche Ausstellungen auf den Weg gebracht hatte: 1. „Erzwungene Wege“ 2. „Die Gerufenen“, die 3. wird sein „Angekommen“. Sicherlich
wissen Sie besser als ich, wie Ihre Heimatarbeit hier in Münster aussieht, welche Verbindungen Ihre
Landsmannschaften zur Heimat haben und welche Kontakte Sie
persönlich pflegen. Allerdings macht mir die mangelnde Information der Jugend und das Unwissen zur Geschichte des historischen Ostdeutschlands oder der zum Teil 800 Jahre alten Siedlungsgebiete der Deutschen in ganz Ostmittel- und Südosteuropa Sorgen, die nicht etwa auf kriegerische Weise eingenommen wurden. Wer das nicht weiß, möge sich die Ausstellung „Die Gerufenen“ der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“ ansehen. Erst seit einigen Jahren haben sich einige Bundesländer, wie Baden-Würtemberg, Hessen, Niedersachsen und NRW, der Aufgabe gestellt, Schulen zu verpflichten, das Thema „Flucht und Vertreibung“ in ihren Lehrplan aufzunehmen. Dazu gibt es Handreichungen für Lehrer, die allerdings von der Landesregierung angefordert werden müssen. Bereits vor Jahren haben sich Staaten wie die Slowakei oder Ungarn offen zu dem begangenen Vertreibungsunrecht bekannt. Rumänien und Estland haben die Um- bzw. Aussiedler zur Rückkehr aufgefordert. In diesen Staaten, aber auch in Polen und der Tschechoslowakei gibt es manche von jungen Menschen, aber auch von angesehenen Wissenschaftlern getragene Initiative, sich offen mit der Vertreibung der Deutschen und mit der jahrhundertealten deutschen Geschichte der Vertreibungsgebiete auseinander zu setzen. Ihre Arbeit ist mühselig und wird öfter angefeindet , aber es ist der richtige Weg, durch Wahrheit zu ehrlicher Verständigung zu kommen. Oft sind die Vertriebenen die Einzigen, die sie ermutigen und sich für ihre Arbeit interessieren. Und zum Schluss meiner Überlegungen möchte ich die deutschen Spätaussiedler nicht vergessen. Die Deutschen aus Russland bedürfen nach wie vor unserer Solidarität, weil sie in Kollektivhaftung für die Vergehen in der Zeit der Nationalsozialisten genommen wurden und die Deportationsgebiete verlassen wollten, in die ihre Familien in den 1940er Jahre verschleppt worden sind und wo sie über Jahrzehnte Diskriminierungen ausgesetzt waren. Auch daran sollte siebzig Jahre nach ihrer von Stalin verfügten Deportation erinnert werden. Und zum allerletzten Schluss möchte ich noch den Antrag zur Charta der Deutschen Heimatvertriebenen im Deutschen Bundestag ansprechen. Im vergangenen Dezember wurde mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen ein Antrag eingebracht, das deutsche Parlament möge anlässlich des 60. Jahrestages der Unterzeichnung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen dieser gedenken. Die Charta aus dem Jahre 1950 gehöre, so der Bundestagspräsident, zu den Gründungsdokumenten der Bundesrepublik Deutschland und sei eine wesentlichen Voraussetzung für deren Erfolgsgeschichte. Der Antrag macht sich auch den Vorschlag des Bundes der Vertriebenen zu eigen, den Jahrestag der Charta-Verkündung zum bundesweiten Gedenktag für die Opfer der Vertreibung zu erheben. Ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund und bleiben Sie der Heimat und uns treu! Gott schütze unsere ostdeutsche Heimat und unser westdeutsches Zuhause! Ihre Roswitha Möller
*** Immer wieder wird auf "unsere" Braunsberger
Mathematiker hingewiesen, etwa in der Meldung in der WELT vom 22.
Februar 2011: "Kein Wohlstand ohne Mathematik". ***
Den Dokumentarfilm „Töten auf Tschechisch“ können Sie im Internet ansehen. Bitte folgen Sie diesem Link:*** "ICH HEISSE JETZT NECHAMA"
Spenden für die "Rochuskapelle" sind auch weiterhin willkommen, noch ist ja nicht alles bezahlt. Ein herzliches "Vergelt's Gott!" dafür. *** Die Ereignisse des Jahres 2005 siehe unter CHRONIK 2005! Die Ereignisse des Jahres 2006 siehe unter CHRONIK 2006! Die Ereignisse des Jahres 2007 siehe unter CHRONIK 2007! Die Ereignisse des Jahres 2008 siehe unter CHRONIK 2008! Die Ereignisse des Jahres 2009 siehe unter CHRONIK 2009! Die Ereignisse des Jahres 2010 siehe unter CHRONIK 2010! *** Hinweis: Das Gästebuch "Treffpunkt-Gästebuch-Genealogie" funktioniert wieder! *** Herkunft und Ausbreitung "Die Preuschoffs - Familien aus Ostpreußen" von Eckhard Preuschhof (DIN A 4- Format, 527 Seiten, Selbstverlag, Knippsgasse 22, 34576 Homberg, e-Mail E.Preuschhof§§§tele2.de (statt des §§§ das @-Zeichen)). - Der Verfasser dieses Buchs stellt eine ungewöhnliche Untersuchung vor. Er hat jahrelang Menschen mit dem Familiennamen Preuschoff einschließlich aller Schreibvarianten gesammelt und deren verwandtschaftliche Beziehungen festgestellt. Überraschendes Ergebnis ist, dass alle Namensträger (mehr als 4200) aus Ostpreußen stammen. Sie sind nie nach Ostpreußen eingewandert, sondern gehören zu den Alteinwohnern Ostpreußens, den Prußen, einer baltischen Völkerfamilie. Die Arbeit führt alle Fundstellen der Namensträger in zusammengefügten Stammbäumen auf, zuerst diejenigen in Ost- und Westpreußen, schließlich in anderen deutschen Ländern und auch im Ausland. Wer mit den Preuschoffs verwandt ist, kann im günstigsten Fall seine Vorfahren bis ins 16. Jahrhundert hinein zurückverfolgen. Und er hat sogar Y-DNA-Proben machen können, hier, was er mir darüber schreibt: Damit komme ich letztendlich zur neusten Neuigkeit, nämlich, dass Sie (Stammgruppe Vierzighuben, seit der neusten Auflage meines Buches Stammgruppe Dittersdorf), Manfred Pr. (Stammgruppe Neuendorf Kr. Preuß. Holland) und ich selbst (Stammgruppe Klenau b. Braunsberg) miteinander verwandt sind, also von einem gleichen Stammvater abstammen. Ich habe 17 Namensvettern aus verschiedenen Stammgruppen (2x Vierzighuben/Dittersdorf, 2x Klakendorf, 3x Neuendorf, 1x Klenau, 1x Frauenburg, 1x Braunsberg, 1x Danzig; 1x Kurau, 1x Schöndamerau; 1x Kurau, 1x Mühlhausen, 1x Ukraine, 1x Schlesien) dazu gewinnen können, sich einer Y-DNA-Probe unterziehen zu lassen. Dass alle PREUSCHOFFs aus den Kreisen Braunsberg, Elbing und Preuß. Holland stammen, war mir bekannt. Dass sie aufgrund ihres Namens (Preußhof - Prußhof) von den Prußen abstammen, war auch lange bekannt. Aber dass die ersten 11 Teilnehmer (von Vierzighuben/Dittersdorf bis Danzig) den gleichen Haplotyp aufweisen, also einen gemeinsamen Stammvater besitzen, also miteinander genetisch verwandt sind, hat mich doch außerordentlich überrascht. Damit sind etwa 70% meiner 4300 gesammelten Preuschoff-Namen miteinander verwandt. Unser gemeinsamer Stammvater dürfte etwa zwischen 1250 und 1550 gelebt haben. Den Vornamen kennen wir leider nicht. Überraschend vor allem für die Stammgruppen Klenau und Neuendorf, die immerhin etwa 40 Luftkilometer voneinander entfernt gelebt und außerdem konfessionell eine unterschiedliche Entwicklung genommen haben. Übrigens auch die beiden Vertreter der Stammgruppen Kurau und Schöndamerau sind miteinander verwandt, alle restlichen nicht. So überwältigt von dem Ergebnis, wird man übermütig und fragt, warum die anderen biologisch anders orientiert sind. Nun, sicherlich hat es mehrere Prußhöfe gegeben, als der Ritterordens das Land überwältigte, die biologisch nicht zusammenhingen. Aber völlig ausgeschlossen ist nicht - besonders bei der Stammgruppe Mühlhausen vermute ich das - , dass irgendwann ein "historischer Seitensprung" statt gefunden hat, also irgendwann der soziale Vater Preuschoff nicht der wirkliche Erzeuger seines Sohnes gewesen ist. Von der Analyse des Stammes Ukraine hatte ich mir Hinweise erhofft für die Gegend, aus der die Vorfahren einmal in die Ukraine ausgewandert sind. Leider kein Hinweis! Und bei der Stammgruppe Schlesien mit ihrem abweichenden Namen PREUSCHAFT könnte man auch Zweifel bekommen, ob sie überhaupt aus Ostpreußen kommen. Ich habe ein Manuskript mit dem Titel "Die Preuschoff-Familien aus Ostpreußen. Neue Erkenntnisse durch Analysen Y-chromosomaler DNA" verfasst, das in der Altpreuß. Geschlechterkunde erscheinen wird, hoffentlich im nächsten Jahr. *** Hinweise: Wir haben eine Neufauflage des Bildbands „Braunsberg/Ostpreußen und sein Kreis“, den die stellvertretende Kreisvertreterin Anneliese Neß aus bekannten und vor allem aus vielen „neu aufgetauchten“ alten Postkarten mit 198 Seiten „geschaffen“ hat, drucken lassen. Der Bildband hat jetzt einen einfachen flexiblen Umschlag und ist für 16 Euro plus Versandspesen ( 2 Euro) beim Schriftführer M. Preuschoff, Bergstr. 29, 50171 Kerpen, auch per e-Mail zu erhalten, siehe unter Kontakt. Wir dachten bei dem Nachdruck durchaus auch an die Besucher des Touristenbüros in Braunsberg, damit dort auch ein Bildband über das alte Braunsberg - von uns - angeboten werden kann. Wir sind dabei, eine Übersetzung der Texte ins Polnische zu erstellen, die den Bildbänden beigelegt werden kann.
**** Aus den Schulheften wurden der Bericht von Generalleutnant Walter Krupinski "Mein Erstflug auf der Me 262" und seine Biografie eingescannt. **** Zum Problem der Kirchenbücher! Hinweis für einen Freund: Wenn Sie einmal etwas zu drucken haben, dann fragen Sie doch einmal ihn nach einem Angebot: http://freenet-homepage.de/lotus/satzservice.htm . Wir freuen über eine Verwendung unseres Banners auf Ihrer Website! |
